Glossary
Benchmarking
Benchmarking (auch “Best practise Benchmarking” oder “Prozessbenchmarking”) ist ein im Management – insbesondere strategisches Management - eingesetzter Prozess, in dem Organisationen verschiedene Aspekte ihrer Prozesse im Verhältnis zur ‚besten Praxis’, gewöhnlich innerhalb ihres Sektors, evaluieren. Das erlaubt dann Organisationen, Pläne zu entwickeln, wie eine solche ‚beste Praxis’ mit dem Ziel übernommen werden kann, die Leistungsfähigkeit zu steiegern. Benchmarking kann als einzelne Maßnahme begriffen werden, ist aber oftmals ein kontinuierlicher Prozess, in dem Organisationen dauernd ihre eigen Praxis in Frage stellen.
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Best Practice (“Beste Praxis”)
Eine Technik oder Methode, die durch Erfahrung und Forschung bewiesen hat, zuverlässig zu einem gewünschten Resultat zu führen. Regierungskreisen besteht ein spezielles Interesse am Austausch „bester Praxis“, da – anders als in Wirtschaftsunternehmen – kein Wettbewerbsinteresse besteht, eine „beste Praxis“ geheim zu halten.
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Busfahrstreifen
Busfahrstreifen sind Verkehrsstreifen auf einer Straße, die nur für den Busverkehr eingerichtet sind. Busfahrstreifen können ausschließlich von Bussen und/oder gemeinsam mit Taxen und stark ausgelasteten Fahrzeugen mit mehreren Insassen genutzt werden.
http://www.actpla.act.gov.au/transportplan/8_Glossary/
Car-sharing
Car-Sharing ist ein System, bei dem sich eine Autoflotte (oder andere Fahrzeuge) im Besitz eines Unternehmens oder einer Genossenschaft befindet und diese den Mitgliedern von Car-Share zugänglich gemacht wird. Normalerweise sind die Teilnehmer Bewohner der Stadt, deren Verkehrsbedürfnisse größtenteils durch öffentliche Verkehrsmittel, Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren befriedigt werden. Manche Haushalte nutzen Car-Share als Alternative zu dem Ärger, den man durch den Besitz (und das Parken) eines Zweitwagens hat.
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Erneuerbare Energie
Energiequellen, die nicht auf Brennstoffen beruhen, die nur begrenzt vorhanden sind. Die am weitesten verbreitete Form erneuerbarer Energie ist Wasserkraft. Andere erneuerbare Energien sind Biomasse, Solarenergie, Gezeiten-, Wellen- und Windenergie.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
EU-Mittelbeschaffung für den städtischen Verkehr
EU-Mittelbeschaffungsquellen zum städtischen Verkehr; Civitas andere FP7-Aufrufe, Intelligente Energie (erneuerbare Brennstoffe/Energie effizienter Nahverkehr), Marco Polo. Allgemeinere Finanzierungsinstrumente Interreg (verschiedene Stränge, A, B und C und geografischer Geltungsbereich), LIFE+, Urbact. Struktur- und Kohäsionsfonds allgemein. http://cordis.europa.eu/, http://www.civitas-initiative.eu/, http://ec.europa.eu/energy/intelligent/index_en.html, http://ec.europa.eu/transport/marcopolo/2/index_en.htm, http://ec.europa.eu/environment/life/
Externe (gesamtwirtschaftliche) Kosten Externe Kosten sind Kosten, die nicht im Marktpreis der Güter und Dienstleistungen enthalten sind, z. B. Kosten, die nicht von denen getragen werden, die sie verursachen.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Gleichheit von Frauen und Männern
Fairness bei der Geschlechterbehandlung, verstanden als Gleichbehandlung oder unterschiedliche Behandlung, aber gleich im Sinne von Rechten, Vergünstigungen, Pflichten und Möglichkeiten.
http://europa.eu.int/eurodicautom/Controller
Gleichstellung von Frauen und Männern Begriff, der allen Menschen das Recht zugesteht, sich frei nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln, ohne Einschränkungen aufgrund von Geschlechterrollen; unterschiedliches Verhalten, Bestrebungen und Bedürfnisse von Frauen und Männern werden als gleich eingeschätzt, bewertet und behandelt.
http://europa.eu.int/eurodicautom/Controller
Güterverkehr Transport von Gütern per Schiff, Flugzeug oder mit anderen Fahrzeugen.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Indikator
siehe Indikator für nachhaltige Entwicklung
Indikatoren nachhaltiger Entwicklung Indikatoren nachhaltiger Entwicklung sind Indikatoren,die Fortschritte nachhaltigen Wachstums und Entwicklung messen. Sie geben frühzeitig Warnung und lösen rechtzeitig Alarm aus, um wirtschaftlichen, sozialen und Umweltschaden abzuwenden. Sie sind wichtige Instrumente, um Ideen zur nachhaltigen Entwicklung zu kommunizieren. Indikatoren für das MonitoringÜberwachen der Fortschritte in Richtung nachhaltiger Entwicklung sind notwendig, um Entscheider und Politiker auf allen Ebenen zu unterstützen und den Blick auf nachhaltige Entwicklung zu schärfen. Über die allgemein genutzten wirtschaftlichen Indikatoren zum Wohlstand hinaus müssen soziale, institutionelle und Umweltindikatoren mitberücksichtigt werden, um ein umfangreicheres und kompletteres Bild gesellschaftlicher Entwicklung zu erhalten.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Industriebrache (Brownfield land)
Ein Landgebiet, dass für industrielle Zwecke erschlossen, verschmutzt und dann aufgegeben wurde.
http://europa.eu.int/eurodicautom/Controller
In der Stadtplanung ist eine Industriebrache nicht mehr genutztes Gelände ein Gebiet, dass vormals genutzt oder bebaut wurde, im Gegensatz zu Land auf der grünen Wiese, dass noch unerschlossen ist. In manchen Fällen kann es sich um Land handeln, dass industriell oder kommerziell als Brennstoffstation oder Bergwerk genutzt wurde und deshalb mit gefährlichen Abfällen oder Verschmutzungen kontaminiert sein kann. Allgemein befinden sich Industriebrachen in den Industriegebieten einer Stadt, in aufgegebenen Fabriken oder anderen vormals stark umweltbelastenden Gebäuden. Kleine Industriebrachen können sich auch in zahlreichen alten Wohngebieten finden.
Die Wiedererschließung dieser Gelände ist wichtiger Bestandteil neuer Urbanisierung.
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Intelligente Verkehrssysteme
Intelligente Verkehrssysteme umfassen die integrierte Anwendung fortschrittlicher Informationsverarbeitung (Computer), Kommunikation, Technologien und Managementstrategien zur Verbesserung der Sicherheit. Leistungsfähigkeit und Effizienz des Verkehrssystems.
http://www.trans.gov.ab.ca/
Internalisierung der externen Kosten
Die Berücksichtigung einer externen Auswirkung über Preisbildung oder regulative Interventionen beim Markteinführungsprozess. Im engeren Sinne wird Internalisierung über die Belastung des Verschmutzers (zum Beispiel) für den verursachten Schaden durch die Verschmutzung in Übereinstimmung mit dem Verursacherprinzip erreicht.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Kombinierter Verkehr
Bewegung von Gütern mit mehr als einem Verkehrsträger. Die typischste Kombination für Güter ist Transport vom Ausgangspunkt per LKW, dann Wechsel auf die Schiene für lange Strecken und danach wieder Wechsel auf den LKW bis zum Zielort.
www.epa.gov/smartway/glossary.htm
Logistik
Logistik ist die Kunst und Wissenschaft des Managements und der Steuerung des Güter-, Energie-, Informationsfluss’ und anderer Ressourcen von der Quelle bis in den Markt. Die Annäherung der ökonomischen, politischen und technologischen Kräfte Mitte der 90er Jahre steigerte dramatisch die Bedeutung der Logistik. Die Lieferung von Gütern überholte die Produktion als kritischster Erfolgsfaktor in der Wirtschaft. Nahezu über Nacht wuchs die Bedeutung der Logistik von einem simplen Produkttransport zu einer Wissenschaft der Steuerung optimaler Güter-, Energie-, Informationsflüsse über das Management von Einkauf, Planung und Transport. Im Sog dieser Veränderungen änderte sich die Rolle der Logistik von lokal zu global, taktisch zu strategisch und vom Hinterzimmer ins Vorstandszimmer.
http://www.logisticsinstitute.com/about_us/what_is_logistics.php
Mitwirkende Planung
Mitwirkende Planung bedeutet Beteiligung der gesamten Gemeinschaft an den strategischen und Managementprozessen der Stadtplanung.
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Mobilität
Die Fähigkeit von Gruppen und Individuen Arbeitsplätze zu schaffen/umzusiedeln oder sich physisch von einem Ort zum andern zu bewegen.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Mobilitätsmanagement
Mobilitätsmanagement ist primär ein nachfrageorientierter Ansatz von Passagier- und Frachtverkehr, der neue Partnerschaften und Instrumente einbezieht. Das Ziel ist die Förderung und Ermutigung von Einstellungs- und Verhaltensänderungen in Richtung nachhaltige Verkehrsträger. Die Instrumente des Mobilitätsmanagements basieren auf Information, Kommunikation, Organisation und Koordination. Diese Instrumente bedürfen der Förderung. Mobilitätsmanagement, sowohl ein neuartiger und viel versprechender Ansatz zur Förderung nachhaltigen Verkehrs, variiert von Land zu Land hinsichtlich Reichweite und Niveau seiner Umsetzung.
www.epomm.org, Europäische Plattform für Mobilitätsmanagement
Modal Split
Das Verhältnis der Gesamtzahl an Personenverkehr zu jedem vorhandenen Verkehrsträger.
http://europa.eu.int/eurodicautom/Controller
Öffentlicher Personenverkehr
Maßnahmen zur Massenbeförderung von Menschen im Gegensatz zur Beförderung in Privatfahrzeugen.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Öffentlicher Verkehr schließt alle Verkehrssysteme ein, in denen die Passagiere nicht in ihren eigenen Fahrzeugen reisen. Es wird auch als öffentlicher Personen(nah)verkehr bezeichnet. Während es allgemein Schienen- und Busverkehr bezeichnet, schließen umfassendere Definitionen auch den Luftverkehr, Fähren, Taxen etc., z. B. jedes System des Mitgliedertransports, mit ein.
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Public Private Partnership (PPP)
Öffentlich-private Kooperation Öffentlich-private Partnerschaft ist ein kooperatives Unternehmen zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor, beruhend auf dem Sachverstand eines jeden Partners, der am besten die klar definierten öffentlichen Anforderungen über eine angemessene Verteilung von Ressourcen, Risiken und Gegenleistungen erfüllt. Kanadischer Rat für öffentlich-private Partnerschaft http://www.pppcouncil.ca/
Parkplatzmanagement
Strategien zur besseren Nutzung des vorhandenen Parkraums. Parkmanagementstrategien beinhalten bevorzugtes Parken oder Preisnachlässe für Fahrgemeinschaften und/oder Kurzzeitparker sowie negative Anreize für diejenigen, die vermehrt zu Staus beitragen.
http://managed-lanes.tamu.edu/products/glossary.stm
Personenverkehr
Die Beförderung von Menschen über Land, Wasser oder durch die Luft mit Automobilen, Bussen, Zügen, Flugzeugen oder anderen Verkehrsträgern.
http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/
Planung zu geringsten Kosten
Planung zu geringsten Kosten ist ein Ansatz zur Planungsausstattung, der:
• Nachfragemanagementlösungen als gleichwertig mit den Strategien zur Leistungssteigerung betrachtet.
• alle signifikanten Einflüsse (Kosten und Nutzen), auch nicht Markt bestimmte Einflüsse in Betracht zieht.
• die Öffentlichkeit bei der Entwicklung und EvaluierungAuswertung von Alternativen miteinbezieht.
http://www.vtpi.org/tdm/tdm21.htm
Priorisierung des öffentlichen Nahverkehrs
Änderung der Ampelsequenzen mithilfe spezieller Detektoren für eine bevorzugte Behandlung.
http://managed-lanes.tamu.edu/products/glossary.stm
Raumplanung
Raumplanung bezieht sich auf Methoden des öffentlichen Sektors, die Verteilung von Menschen und Aktivitäten in Räumen unterschiedlicher Größenordnungen zu beeinflussen. Dazu gehören städtische (Stadtplanung), regionale (Regionalplanung), nationale und internationale Ebenen.
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Soziale Eingliederung
Positive Maßnahmen zur Eingliederung aller gesellschaftlicher Sektoren in Planung und andere Entscheidungsprozesse.
www.planningportal.gov.uk/england/government/en/1115310689529.html
Stakeholder
In der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts entfaltete sich das Wort „Stakeholder“ zu einem Begriff, der eine Person oder Organisation bezeichnet, die ein legitimes Interesse an einem Projekt oder Teilbereich hat. Bei der Diskussion über Entscheidungsprozesse hat sich der Begriff mit Blick auf die Institutionen – Großunternehmen, Regierungsstellen und Non-profit-Organisationen – erweitert, die nunmehr jedermann umfassen können, der ein Interesse an einem bestimmten Teilbereich hat. Das betrifft nicht nur Lieferanten, Beschäftigte und Kunden, sondern auch Mitglieder einer Gemeinschaft, deren Behörden oder Betriebe die lokale Wirtschaft oder Umwelt beeinflussen können.
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Steuerung der Verkehrsnachfrage
Steuerung der Verkehrsnachfrage (auch als Mobilitätsmanagement bekannt) ist ein allgemeiner Begriff für verschiedene Strategien zur Steigerung der Effizienz eines Verkehrssystems. Steuerung der Verkehrsnachfrage behandelt Mobilität eher als ein Mittel zum Zweck als ein Selbstzweck. Sie hebt eher die Mobilität von Menschen und Gütern hervor als Motorfahrzeuge und gibt somit Vorrang effizienteren Verkehrsarten (wie Zu-Fuß-Gehen, Fahrradfahren, Fahrgemeinschaften, öffentlicher Nahverkehr und Telearbeit) insbesondere unter Stauaspekten. Sie priorisiert Bewegung auf der Basis von Wert und Kosten für jede einzelne Reise, gibt Verkehrsarten Priorität mit geringeren Kosten und höherem Wert als mit geringerem Wert und hohen Kosten und steigert so die allgemeine Systemeffizienz.
http://www.vtpi.org/tdm/tdm21.htm
Zersiedlung
Ein negativer Begriff für Bauvorhaben mit niedriger Dichte in städtischen Außenbezirken und an Stadträndern. Charakteristisch sind weite Entfernungen zum Arbeitsplatz und Geschäftszentren, Abhängigkeit vom Autoverkehr, erweiterte öffentliche Infrastruktur und wenig auffüllende Bauvorhaben.
urban sprawl. Answers.com. Dictionary of Real Estate Terms, Barron's Educational Series, Inc, 2004. http://www.answers.com/topic/urban-sprawl, accessed August 31, 2007
Zugang Zugang bezieht sich darauf, wie leicht Menschen Zugang zu oder Teilhabe an Beschäftigung, Einkaufen, Ausbildung, Gesundheit, Unterhaltung, soziale und andere Aktivitäten in einem Gebiet haben. Der Begriff ‘Zugang’ wird oftmals in engerem Sinne gebraucht, um Verbesserungen im Nahverkehr für Personen mit physischen und anderen Behinderungen zu beschreiben.
http://www.actpla.act.gov.au/transportplan/8_Glossary/